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Wasserbetten in der Schwangerschaft und bei der Geburt

September 22nd, 2008 · No Comments

Wasserbetten können für eine werdende Mutter eine wahre Wohltat sein, denn mit einem wachsenden Babybauch ist auch das Schlafen in einem Bett alles andere als gemütlich. In einem Wasserbett allerdings bekommt die werdende Mutter eine Entspannungsverwöhnung, denn hier spürt sie ihr eigenes Gewicht, sowie das ihres Nachwuchses so gut wie gar nicht, denn durch das Wasserbett entflieht man in einen fast schwerelosen Zustand.

Je größer der Bauchumfang einer werdenden Mutter wird, desto schwerer kann sie auf dem Bauch liegen, selbst auf den Rücken zu liegen wird mit der Zeit immer beschwerlicher, denn hierbei drückt das gesamte Gewicht des Kindes auf die Atmungsorgane. In Wasserbetten ist dies ganz anders, denn hier kann die werdende Mutter sogar ganz entspannt und bequem auf dem Bauch liegen. Der Druck von der Gebärmutter auf die Aorta wird in einem Wasserbett wesentlich gelindert, sodass ein Durchschlafen gegeben ist.

Ein Wasserbett kann aber genauso während der Geburt selbst sehr angenehmen sein, denn gerade in der Phase der Wehen wirkt sich die Schwerelosigkeit des Wasserbettes sehr entspannend aus. In den Phasen zwischen den Wehen kann die werdende Mutter ebenfalls besonders gut entspannen. Daher sind in vielen modernen Geburtskliniken, oder in privaten Geburtshäusern, heute große Wasserbetten zu finden.

Beobachten konnte man aber auch, dass Frühgeburten, die in einem Brutkasten liegen, der mit einem Wasserbett ausgestattet ist, weniger Apnoe-Anfällen hatten. Der Bewegungsablauf auf Wasserbetten ist dem Bewegungsablauf im Mutterleib sehr ähnlich, sodass Forscher zu dem eindeutigen Ergebnis kamen, dass Frühgeburten im Brutkasten mit Wasserbett eine 60 Prozent höhere Überlebenschance besitzen.