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Mülltrennung leicht gemacht

Januar 20th, 2009 · No Comments

Müll trennen ist so eine Sache, denn dafür braucht man ein wenig Platz und vor allem etwas System. Beim trennen ist darauf zu achten, dass gleich sortenweise getrennt wird. Das heißt: In einen Behälter kommen nur Folien, in einen anderen Plastikverpackungen mit aufgeschweißter Folie. Diese verschweißten Folien findet man meistens bei verpackter Wurst oder Käse. In einem weiteren Behälter sammelt man die ganzen Joghurt Becher, die sich im Laufe der Woche oder in einem Monat stapeln. Für Braunglas, Weißglas, Grünglas und Dosenschrott stehen meist Container an Sammelstellen bereit. Alles Andere muss dann zum Recyclinghof gebracht werden.

Als große Zeitersparnis hat sich erwiesen, wenn gleich alles in verschiedenen Behältern gesammelt wird, so muss auf dem Wertstoffhof nicht erst alles sortiert werden. Als sehr günstige Variante kann man in Säcken sammeln. Allerdings gibt es genügend Trennbehälter und Vorrichtungen, die man zum Trennen von Dosen und Flaschen benutzen kann. Ob man nun mit verschiedenen Sackständern oder Plastikkisten trennt: Mülltrennung setzt immer voraus, dass etwas Platz zur Verfügung stehen muss. In der Wohnung hat man meistens diesen Platz nicht zur Verfügung. Alleine schon wegen der sich manchmal entwickelnden Gerüche möchte dies keiner in der Wohnung sammeln. Die meisten Leute haben sich in ihren Fertiggaragen eine kleine Ecke für die Mülltrennung bereit gestellt.

Sind die Behälter oder Säcke voll, kann ganz bequem das Auto beladen werden. Auf dem Wertstoffhof wird alles in die vorgesehenen Container geworfen. Wer allerdings beim Einkaufen bereits auf die Verpackung achtet, und vielleicht bei einigen Lebensmitteln auf die Verpackung verzichten kann, sollte das der Umwelt zuliebe tun. Milch kann man zum Beispiel nicht nur im Tetrapack kaufen. Sie ist genauso in der Mehrwegflasche erhältlich. Das schont zum einen die Umwelt und andererseits sieht man, was in der Flasche ist. Genauso gibt es Sahne oder Joghurt in Mehrweggläsern.

Bei solchen Behältern muss man zwar Pfand zahlen, dieses bekommt man aber bei Abgabe der Gläser und Flaschen wieder zurück. Dies funktioniert genauso, wie mit den Getränken, wie zum Beispiel Limonaden in den verschiedenen Geschmacksrichtungen, welche in Glasflaschen oder Plastikflaschen gekauft werden können. Beim Kauf wird einem das Pfand berechnet. Bei der Abgabe wird es mit der gekauften Ware verrechnet, oder wieder ausbezahlt. Möchte man die vielen Plastikverpackungen sparen, kann man alternativ seine Fleisch- und Wurstwaren beim Metzger kaufen. Nimmt man selbst Plastikbehälter von zu Hause mit, kann man sich die Ware gleich dort einfüllen lassen. Zu Hause stellt man einfach die gekaufte Wurst in den Kühlschrank. Wenn jeder etwas auf die Müllvermeidung achtet, kommt dies der Umwelt sehr zu Gute.